Ein kleiner Abriss
Eigentlich, wenn es nach Familientradition, Neigung und räumlichen Nähe zur Eisenbahn während des Heranwachsens gegangen wäre, müsste ich mein Arbeitsleben bei der Eisenbahn verbracht haben, und das selbstverständlich als Dampflokomotivführer.
Habe ich aber nicht.
Nach technischer Berufsausbildung und Wehrdienst war ich nun doch im öffentlichen Dienst gelandet, als technischer Beamter bei der Feuerwehr -und nun im Ruhestand.
Habe berufsbedingt den Kontakt zur Eisenbahn nie verloren, auch wenn mir die Dampflokomotiven fehlten.
Gerne erinnere ich mich an die Kinderzeit in Aachen, sonntags auf der Burtscheider Brücke, die die Gleise des Hauptbahnhofes überspannt.
Das Pfeifen der Lokomotiven, den Geruch des nassen Dampfs, eingehüllt in die Wolke, die auch schwarz machte. Das Scheppern der Formsignale, wenn sie auf Halt fielen und nach federten.
Das Klatschen der Weichenzungen beim Umlegen. Das Schlagen im Auspuff, wenn ein Güterzug nach Aachen Süd, mit der 50er im Vorspann, "Fahrt machte", mit zwei 93ern im Nachschub, um die Rampe nach Ronheide zu erkämpfen.
Das Rangieren der Rangierabteilungen mit Signalpfeife beim Abstoßen, ein Wiegenlied, hörbar in meinem Schlafzimmer.
1966 war die Zeit auf der Strecke von Köln bis Aachen Bundesgrenze vorbei, es war elektrifiziert. Mit ihr, starb auch der "alte Klang" der Eisenbahn.
Diesellokomotiven vom Typ V 60 lösten die 92/93er ab, die bis dato den Rangierdienst versahen.
Aus und vorbei. Es war ein mal!
Die Burtscheider Brücke (2011)
Rauchen verboten
Die Dampfrangierlok ist Geschichte
Aachen - Köln ist elektrifiziert
Mein Großvater
Mein Großvater war mit Leib und Seele Eisenbahner.
Vom Lehrling als Lokomotivschlosser, im Ausbesserungs Werk Jülich, der Königlich Preussischen Eisenbahnverwaltung (KPEV), über Heizer, zum "DampfLokomotivführer!
Stationiert war er in den Betriebswerken: Bad Homburg v.d.Höhe, Herbesthal (heute Belgien), Düren und Aachen Hauptbahnhof. Seinen Militärdienst versah er von 1889-1891 als Garde Eisenbahnpionier in einem Bataillon der Eisenbahntruppen bei Berlin.
Zwei Fotos haben bei meinen Eltern den Krieg überstanden. Die ältere Schwester meiner Mutter, ist in der Stationierungszeit meines Großvaters im damaligen deutschen Herbesthal (Betriebswerk), im belgischen Welkenraedt zur Schule gegangen (Ecole St Joseph), sie hinterliess uns eine Postkarte und ihr Schulbild.
Erinnerung an die Schulzeit
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Veteranentreffen 1925
Uniform als Gardepionier
Die Eisenbahner
Meine Vettern von Reichs- und Bundesbahn. Mein Neffe als Lokführer bei der TWE.
Auch ich durfte mal Probesitzen.
Sonntag, 30.12.07 um 07:00 Uhr war mein Dienst und damit auch meine aktive Zeit zu Ende.
Der letzte 24 Stundendienst endete mit einem Feueralarm der Alarmstufe 3!
Nass und durchgefroren wurde um 5:45 Uhr geduscht.
Es war ein Finale das ich so, siehe Foto, nicht erwartet hatte!
Das wars nun!













