Eisenbahnrelikte

Bahnhöfe

Kurze Beschreibung der Bahnhöfe

Bahnhof Aachen Rothe Erde

Rothe Erde/Abzweig zur Vennbahn

Der Ausgangspunkt der Vennbahn war der Bahnhof Aachen Rothe Erde.

Er liegt an der Trierer Straße (B 258) im Stadtteil Forst. Er ist heute ein Haltepunkt für die Regional Express Linien 1 (Hamm/Westf) und 9 (Siegen) sowie der Euregiobahn nach Langerwehe oder Stolberg/Rhld. Altstadt.

Er war früher ein Personen- und Güterbahnhof mit eigenem Dampflokomotiven Betriebswerk für die Vennbahn.
Es war eine Kopframpe vorhanden auf der die Aachener Garnison ihre Fahrzeuge verladen konnte. Bis zum Abriss der Güteranlagen 2007, nutzte die Bundeswehr die Verladeanlagen. Auf der weitläufigen Anlage wurden Güterzüge zusammengestellt.
Die Aachener Eisenhütte "Rothe Erde" die dem südlich der Strecke Aachen - Köln gelegenen Stadtteil seinen Namen gab, wurde von hier bedient. Als die Hütte nach dem Ersten Weltkrieg schloss, siedelte sich auf dem Gelände die Reifenfabrik "Englebert", später "Uniroyal", heute "Continental" an. Der Anschluss wurde in den Siebziger Jahren deaktiviert.

Hinter der Straßenüberführung (Trierer Str.) in Richtung Köln zweigt die Strecke diagonal nach Süden ab. Noch 600 Meter Gleis der alten Strecke liegen noch in Richtung Brand. An der Philipsstraße liegt die Gleissperre zum Anschluss des Technikpark Philips.

Ab hier, beginnt der Radwanderweg in Richtung Walheim. Genannt wird er "Vennbahnweg"!


 

Bahnhof Brand/bei Aachen

Empfangsgebäude 2009

Der Brander Bahnhof war ein Personen- und Güterbahnhof an der Karl Kuck Straße.

Unmittelbar vor der Bahnhofsanlage, von Rothe Erde kommend, befand sich ein Anschluss an die Kaserne Nordstraße. Das "8. Bataillon Logistique" der Belgischen Streitkräfte in Deutschland war in der Kaserne "Slt. Pirotte" stationiert. Es war u.a. eine Instandsetzungseinheit für Kampfpanzer.
Ferner wurden noch zwei Anschlüsse in der Ortslage bedient. Ein Landhandel und das Kalkwerk der Westdeutschen Kalkwerke.
1985 wurde nach Einstellung des Verkehrs auf der Strecke, alle Anlagen zurückgebaut.

Das Empfangsgebäude befindet sich in Privatbesitz und wird mit Außengastronomie genutzt.

 

Bahnhof Kornelimünster

Das Empfangsgebäude 2008

Der Bahnhof Kornelimünster war ein Personen- Güterbahnhof mit einem Anschluss an die Kalkwerke Lambert Hoven.

Von Inbetriebnahme der Vennbahn an war hier auch eine Bahnmeisterei beheimatet.

1983 wurden die Gleisanlagen zurückgebaut. Heute ist dort eine Gaststätte mit Außengastronomie, die sehr stark von Radfahrern und Skaterfahrer genutzt wird. Der Vennbahnweg führt mitten durch die Tischreihen.

Viele Relikte aus der aktiven Zeit der Vennbahn kann man dort bewundern.


 

Bahnhof Walheim/bei Aachen

Das Empfangsgebäude im Winter 2010

Nach der Vereinigung der beiden Strecken, in Walheim Hahn erreicht man den Bahnhof Walheim.

Der Personen- und Güterbahnhof mit Ladestraße bediente auch den Anschluss an die Westdeutschen Kalkwerke an der Trierer Straße (B 258). Ab 1935 war hier auch eine Bahnmeisterei beheimatet, 1953 wurde sie geschlossen und ihre Aufgaben übernahm die Meisterei in Stolberg.

Am 31.Dezember 1961 wurde der Personenverkehr nach Stolberg/Rhld eingestellt.

Mitte der Sechziger Jahre wurde nun auch das zweite Gleis nach Stolberg demontiert, weil das Güteraufkommen stark zurück ging.

Dieser Streckenast der Vennbahn wurde jetzt nur noch vom Militär zur Bedienung des Bahnhof Sourbrodt erhalten. Züge mit Überbreite nutzten diese Strecke ebenfalls, denn die beiden Aachener Tunnel im Westen der Stadt, konnten solche Züge nicht passieren. Erst nach dem Einbau von Weichen und Schienen (1989-91), die ein drittes Gleis "vortäuschen" (Gleisverschlingung) wurde der Gemmenischer Tunnel (Aachen West - Montzen) für Überbreiten befahrbar. Es entfiel so ein wichtiger Grund die Strecke zu erhalten.

Bis 1989 wurde die Strecke betriebsfähig gehalten, es besteht aber, bis heute (2011), ein Rückbauverbot.

Zwei Gleise liegen noch im Bahnhof, ebenfalls ist die Signalisation (Formsignale) und die Bahnübergangssicherung (Schrankenposten) vorhanden. Das Stellwerk Wf wird von Eisenbahnfreunden instandgehalten und gepflegt.



 

Bahnhof Raeren/Abzweig

Empfangsgebäude 2010

Der Bahnhof liegt südlich des Ortszentrums am Waldrand, an der Straße aus Richtung Roetgen.

Er umfasst ein weitläufiges Areal.

Ein großes Empfangsgebäude mit Güterschuppen und angeschlossener Ladestraße, zwei Stellwerken, ein Betriebswerk mit Drehscheibe und Wasserkran.

Bis 1910 war dort auch die Bahnmeisterei Raeren beheimatet. Das Gebäude besteht noch und ist bewohnt.

Nach der Abtretung der Vennbahn 1920 an Belgien, wurde am, 1.November 1921, Raeren Grenzbahnhof mit Zollamt.

Ab 2004 übernahm die Natur die Herrschaft über das Terrain, die Abstellgruppe wuchs fast vollständig mit Birken zu.

Das ehemalige Betriebswerk ist nach 2004, als der Betrieb des "Vennbahn Vereins" leider eingestellt wurde, an eine Aufarbeitungsfirma für Lokomotiven und Wagen vermietet worden und wird weiter genutzt.
Aus diesem Grunde ist das Fahrgleis Richtung Hauptstrecke Eupen, weiterhin befahrbar.

Die Siganlisation (deutsche Formsignale) ist erhalten und Dank der Gebäudesicherung funktionstüchtig.
Leider musste ich bei einem Besuch (2008) erkennen, dass am Stellwerk Raeren-West die Verglasung der Eingangstüre eingeschlagen wurde: die Dummen werden leider nicht alle!

Das Richtungsleis nach Walheim wurde bis zur Landesgrenze (2009) erneuert!

Der Gleisbereich vom Bahnübergang an der Roetgener Straße, bis zum Bahnübergang am Stellwerk Raeren-West wurde vom Wildwuchs befreit. Das Einfahrtsignal aus Richtung Walheim ist seiner Funktion beraubt; die Seilzüge wurden vom Stellwerk Raeren-Ost (S 1) entfernt.

Im September 2010 hat sich einiges im Bahnhofsgelände getan. Einige Gleise sind entfernt worden, das ehemalige direkte Gleis Richtung Eupen (Gleis 1) ist bis zum Stellwerk Raeren-West ausgebaut.
Das Gleis Richtung Roetgen (Vennbahn) ist hinter der Kreuzungsweiche demontiert. Das ehemalie Betriebswerk kann in diagonaler Fahrt in Richtung Eupen verlassen werden.

Eine Durchfahrt von Eupen in Richtung Stolberg wäre, theoretisch, weiterhin möglich!

Ich habe einige Bilder zum Ist-Zustand eingestellt.

 

Bahnhof Roetgen

Behelfsstation 2009

War ein Personen- und Güterbahnhof mit Bahnmeisterei.

Das Empfangsgebäude wurde 1958, ebenso wie der zweiständige Lokschuppen abgerissen.

Nach der Demontage der Strecke 2010 steht noch das barackenähnliche Stationsgebäude.

 

Bahnhof Lammersdorf

Bahnhofsgelände 2011

Der Bahnhof Lammersdorf war ein Personen- und Güterbahnhof.

Auch hatte der Bahnhof zwei Stellwerke. Das Empfangsgebäude aus dem Jahre 1905 wurde Mitte der Fünfziger Jahre abgerissen.

Vom Bahnhof aus wurde der Anschluss an die Junkers Werke, Industrieofenbau, bedient.

2011 sind nun alle Bahnanlagen restlos demontiert.

 

Bahnhof Konzen

Der ehemalige Bahnsteig

Wie Lommersweiler, so hat auch Konzen, nie ein repräsentatives Bahnhofsgebäude erhalten.

Personen und Güterverladung wurden im Freien durchgeführt.

2011 ist nun auch hier alles demontiert.

 

Bahnhof Monschau

Ehemaliges Bahnhofsgelände

Der Bahnhof Monschau war ein Personen- und Güterbahnhof mit angeschlossener Bahnmeisterei.

Mitter der Fünfziger Jahre wurde das Empfangsgbäude abgerissen. Das Beamtenwohnhaus für vier Familien steht noch. Es ist bewohnt und sehr gepflegt.

Das nach dem Abriss des Empfangsbebäude errichtete Stationsgebäude steht noch, ebenfalls ein kleines Fachwerkhaus des ehemaligen Güterbahnhofes.

Die Bahnhofsanlagen sind demontiert.

 

Bahnhof Kaltergerberg

Railbikstation in Kalterherberg

Der Bahnhof Kalterherberg war ein Personen- und Güterbahnhof.

Vom 1. November 1923 an war er Grenzbahnhof. Die Deutsch Belgische Grenze verläuft unmittelbar vor den Bahnhofsanlagen.

Mitte der Fünfziger Jahre wurde das Bahnhofsgebäude mit Stellwerk abgerissen und ein ein kleines Stationsgebäude errichtet. Es dient heute als Fahrscheinverkaufsstelle der touristischen Railbike Station.

Die 7 Kilometer lange ehemalige Vennbahnstrecke, ist hier in Richtung Sourbrodt, nicht zurückgebaut.

Das alte Beamtenwohnaus gegenüber der Straße ist heute ein Privatwohnhaus.

Bis auf den preußischen Wasserkran sind alle Bahnanlagen entfernt.

 

Bahnhof Sourbrodt

Empfangsgebäude 2009

Höchstgelegener Bahnhof der "Vennbahn" (562m ü.NN), verächtlich: "Preussisch Sibirien" genannt!" Sourbrodt hatte auch eine Bahnmeisterei

Seine große Ausdehnung verdankt er mit Sicherheit dem Militär.

Schon zu Kaisers Zeiten, übte auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz "Elsenborn" die Kaiserliche Artillerie.

" Oh Elsenborn oh Elsenborn, dich schuf der Herr in seinem Zorn!"

Mein Großvater, väterlicher seits, hat diesen Auspruch als Soldat der Kaiserlichen Artillerie gut gekannt!

Nach dem 1. Weltkrieg, bis zum heutigen Tag, hat sich an dieser Situation, auch im Belgischen Königreich nichts geändert.

Nach der Stilllegung der "Vennbahn" übernahm das belgische Verteidigungsministerium, 1988, die Strecken (Trois Pont-Weywertz-Sourbrodt) und (Weywertz-Losheim) an der Landesgrenze zu Deutschland.

Nach Änderung der geopolitischen Lage und der damit verbundenen Rückverlagerung der Belgischen Streitkräfte aus Deutschland, wurde das Ladegeschäft für das Militär 2004 eingestellt.

Seit 2008 ist das Bahnhofsareal zum größten Teil gleistechnisch zurückgebaut.
Die Signalisation (deutsche Formsignale) steht noch.

Am Empfangsgebäude wird eine Railbike-Station in Richtung Kalterherberg betrieben.

Die zwei bestehenden Stellwerke (S I + S II) sind leider von mutwilligen Zerstörungen heimgesucht (Glasbruch etc.).

2010 sind bis auf wenige Reste (Kopframpe) die Gleise entfernt, der Bahnübergang über die Nationalstraße ist verschwunden und aspahltiert.

Ein trauriges Ende!

PS: Das sich in Privatbesitz befindliche Empfangsgebäude, ist mit großem Aufwand restauriert worden, mit einem Erfolg, der sich sehen lassen kann!!!











 

Bahnhof Weywertz/Abzweig

Empfangsgebäude nach Dachstuhlbrand 2007

Weywertz war wohl der wichtigste Bahnhof zwischen Aachen-Rothe Erde und St.Vith, sein Stationsname war "Jammerthal" und diente der Gemeinde Bütgenbach bis 1912 als Bahnhof.

1912 wurde die Verbindung zur Eifelbahn über Bütgenbach-Büllingen-Losheim nach Jünkerath eröffnet und Bütgenbah erhielt einen eigen Bahnhof.

Somit war ein Anschluss zur Eifelstrecke Düren-Euskirchen-Trier hergestellt.

Nach dem Schlieffen-Plan wurde in Lissendorf (hinter Jünkerath) ein Abzweig von der Trierer Strecke über Hillesheim-Ahrdorf-Schuld zum Gleisdreick Dümpelfeld, mit Anschluss an die Ahrtalbahn geschaffen.

Damit konnte von Remagen (linksrheinisch) und über die Ludendorff-Brücke (rechtsrheinische Strecke) Weywertz erreicht werden.

Weywertz war ein Bahnhof zweiter Klasse, es sollen sechs Bahnsteige bestanden haben, ebenso war eine Drehscheibe vorhanden die ausgiebig genutzt wurde; man spricht bis zu 100 Dampflokomotiven täglich.

Im Sommer 2007 habe ich ohne von den Rückbauplänen etwas zu ahnen, wohl die Gunst der Stunde genutzt und die schon von der Natur in Besitz genommenen Bahnhofsanlage fotografiert.

2008 sind nun alle Gleisanlagen zurückgebaut.

Glück gehabt!

 

Bahnhof Weismes/Abzweig

Bahnhof Weismes 2007

Der Inselbahnhof Weismes (französisch Waimes) war als Personen- und Güterbahnhof, Wasserstation und Sitz der Bahnmeisterei.

Am 1.Dezember 1885 wurde die Strecke nach Malmedy eröffnet. Die Gleise liefen rechts (nördlich) am Empfangsgebäude vorbei, die Gleise nach St Vith links (südlich).

Bahnmeisterei, Empfangsgebäude und Laderampe sind noch vorhanden.

Teile der früheren Gleisanlagen nach St Vith sind heute Busbahnhof.

Heute sind alle Anlagen demontiert, Die Trasse Richtung Malmedy ist asphaltiert und gehört zum Radwegenetz "Ravel!"

Dankenswerter Weise ist die Signalisation nicht entfernt worden, eine schöne Erinnerung an die Vennbahn!


 

Bahnhof Montenau

Hier stand der ehemalige Bahnhof

Der Bahnhof Montenau war ein Personen und Güterbahnhof.

Nachdem in den Sechzigern das alte Empfangsgebäude und das Stellwerk abgebrochen wurde und 1988 das letzte Gleis entfernt war, ist heute nichts mehr von der Vennbahn erhalten.

Auf dem ehemaligen Gelände steht ein altes zweiflügeliges Hauptsignal und zwei Radsätze zur Erinnerung.

 

Bahnhof Born/Abzweig

Bahnhof Born 2007

Gegen alle Proteste der Bewohner von Born, wurde der Bahnhof, 1905, südlich bergauf, angelegt.

Er war ein Personen- und Güterbahnhof. Ab 1917, nach der Fertigstellung des Freiherr von Korff Viadukt über die Amel, wurde Born ein Abzweigbahnhof. Hier wurde die Strecke Richtung Recht und weiter nach Vielsam aus der Hauptstrecke ausgeleitet.

Der zweigleisige Viadukt steht noch, auch eine Erinnerung.

 

Bahnhof St Vith/Abzweig

Bahnmeisterei St Vith 2009

Am 28.November 1887 befuhr der erste Zug den Bahnhof St Vith.

Er war ein flächenmäßig großer Bahnhof (1888 fertig gestellt) mit Lokomotiv- (11 ständigem Lokomotivschuppen) und Wagen- Betriebswerk mit Drehscheibe.
Die 26 Bahnhofsgleise lassen erahnen welche Ausdehnung der Bahnhof hatte.
Ebenfalls war er Zugbildungsbahnhof.
Auch eine Bahnmeisterei befand sich vor Ort.
Das Gebäude der Bahnmeisterei ist das einzige Gebäude was die Zeit überdauert hat.
In ihm befindet sich heute ein Heimatmuseum.

Der Abzweig nach Gouvy (B) befand sich, hinter dem Güterbahnhof, Richtung Lommersweiler. Ein Überführungsbauwerk, dass auch die Straße nach Steinebrück überspannte, leitete die Strecke aus.

Das ganze ehemalige Bahnhofsgelände, Überführungsbauwerk, wie auch die Stadt, wurden gegen Ende des Krieges, im Dezember 1944, durch Luftangriffe (Ardennenoffensive) fast völlig zerstört.

Der Zugverkehr kam zum Erliegen. Richtung Luxemburg endete er in Lommersweiler.

Von diesem Zeitpunkt an ging es mit der Eisenbahn in St Vith bergab.

1983 wurde der Bahnhof stillgelegt und die Strecke zurückgebaut.

Ein herber Schlag für St Vith, die Vennbahn und ihre Mitarbeiter!

Auch die Trasse mit diversen Bauwerken, der ehemaligen Strecke nach Gouvy (1917-1954) über Neundorf (Viadukt) wurde im Zuge des Autobahnbaus (A 27 Lüttich - Prüm) zum Teil zurückgebaut. Der Viadukt steht heute noch.

Heute siedelt sich Schritt für Schritt Gewerbe an. Die Umgehungsstraße für den Ortskern besteht schon länger, sie führt über das ehemalige Bahnhofsgelände.

 

Bahnhof Lommersweiler/Abzweig

Stationsvorsteherhaus 2006

Lommersweiler war ein Personen und Güterbahnhof.

Er war Abzweigbahnhof mit Drehscheibe zur Eifelbahn.

Bedingt durch die Zerstörung des Tunnel Richtung Luxemburg, war Lommersweiler bis 1952 Kopfbahnhof.

1960 wurde alle Anlagen demontiert.

Siehe auch unter: Abzweig zur Eifelbahn

 

Bahnhof Reuland

Das Bahnhofsgebäude (2005)

Der Bahnhof Reuland war ein Personen- und Güterbahnhof ab 1935 auch Sitz der Bahnmeisterei.

Der im Ourtal gelegene Bahnhof war dem eigentlichen Ort, Burg Reuland, im Ulftal östlich vorgelagert.

Bahnhofsgebäude und die Bahnmeisterei bestehen noch, sie sind in Privatbesitz und gut gepflegt.

Drei weitere gut gepflegte Wohngebäude aus der Zeit um 1890 sind auch noch vorhanden, befinden und befanden sich immer in Privatbesitz.

 

Bahnhof Oudler

Ehemaliges Beamtenwohnhaus 2010

Bis auf das Stationsvorsteherhaus (Privatbesitz) ist vom ehemaligen Personen- und Güterbahnhofes, hoch über dem Ort, nichts mehr vorhanden.

Der Ausbau des "Ravel" Radwanderweges ist 2011 im Gange.

 

Grenzbahnhof Lengeler

Bahnhofsgelände 2011

Der Personen- und Güterbahnhof Lengeler an der Straße nach Luxemburg, war Grenzbahnhof.

Nach Rückbau der Strecke nach Luxemburg, wurde das Empfangsgebäude abgerissen.

Das Wohnhaus des Stationvorstehers, das Beamtenwohnhaus und ein Gebäude des Güterbahnhofes stehen noch.

Auch hier wird der "Ravel" Radwanderweg ausgebaut.

 

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